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Eher durch Zufall lernte ich 1993 die faszinierende
Sportart Agility kennen. Ich wurde sehr schnell vom Agility-Virus befallen, und
bin seither infiziert. Mit meinem Schäfer-Mischling Rico startete ich 1994 das
erste Mal an einem Wettkampf. Wir haben zusammen den Aufstieg in die Klasse
Large 3 geschafft und sind auch mehrmals an den Schweizermeisterschaften
gestartet, zweimal schafften wir sogar den Finaleinzug. Der Höhepunkt war sicher
1998 der 4. Rang an der Schweizermeisterschaft in Müntschemier. Rico hat mir
auch im hohen Alter sehr viel Freude bereitet und genoss sein Leben in
Pension. Leider musste ich von meinem treuen Kollegen am vergangenen
Samstag, 12. Oktober 2007 Abschied nehmen. |
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Im Jahr 2000 ergab sich die Gelegenheit mit der
Bergamasker-Mischlingshündin Senta als Leasing-Hund zu starten. Senta hat mit
ihrer Energie viel von mir abverlangt, aber mit Geduld und viel Arbeit schmolzen
wir zu einem Team zusammen. Als der Erfolg einsetzte, ging es ziemlich schnell
vorwärts bis in die oberste Liga Large 3. Auch mit Senta durfte ich zwei Mal an
der Schweizermeisterschaft teilnehmen. Die Krönung für Senta und mich war
sicherlich die Qualifikation für den Agility-Weltcup-Final 2003. |
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Im Herbst 2002 entschied ich mich spontan einen zweiten
Hund zuzulegen. Als ich von einem Wurf Kelpie x Border-Collie erfuhr, konnte ich
der Herausforderung nicht widerstehen. Seitdem ist mein Sonnenschein Syrah als
weiteres Mitglied in unserem kleinen Rudel dabei. Wir haben im Mai 2004 den
ersten Wettkampf bestritten und sind innerhalb eines Jahres bis ins Large 3
aufgestiegen. Mit Syrah habe ich als Winter-Ausgleich angefangen, an den Schafen
zu arbeiten. Wir konnten zusammen viel neues lernen und haben viel Spass daran.
Sogar die Eignungsprüfung haben wir bestanden und sind schon etwas stolz darauf.
Persönliche Erfolge sind sicherlich, dass wir uns dieses im Sommer 2007
für die European Open in Italien qualifiziert haben. |
Agility bedeutet für mich Harmonie zwischen Mensch
und Hund, diese Harmonie zu fördern ist ein wichtiger Bestandteil der
Ausbildung. Wer dieses Ziel erreicht wird über kurz oder lang zum Erfolg kommen.
Die Motivation erfolgt bei mir über positive Bestärkung. Qualität ist mir
wichtiger als Quantität!
Um effektiv und intensiv auf jedes Mensch/Hund Team
eingehen zu können, arbeite ich in kleinen Gruppen! Deshalb ist es mir ein
Anliegen, dass mich der Hundeführer über allfällige gesundheitliche oder
stressbedingte Einschränkungen vor Lektionsbeginn informiert.
Um auf dem neuesten Erkenntnisstand zu bleiben,
besuche ich Seminare und bilde mich ständig weiter. |